Urlaub in Graal Müritz

27. Januar 2012

Die Menschen suchen für die schönsten Tage im Sommer einen besonders attraktiven Ferienort, wo ein Urlaub in Graal Müritz bedenkenlos gebucht werden kann. In diesem Ort haben die Bewohner die Ferienhäuser in Müritz so schön hergerichtet, dass der Gast auf nichts verzichten muss. Fernseher, Internetanschluss und Telefon gehören bei den meisten Vermietern zum Standard. Einige möchten die Feriengäste mit einem zusätzlichen Service verwöhnen und bieten ein Frühstücksangebot an, was allerdings zuvor gebucht werden muss. In den Ferienhäusern in Graal Müritz ist ansonsten Selbstverpflegung angesagt, wobei es im Ort mehrere Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Die kleinen aber feinen Gaststätten erwarten die Besucher mit einem sehr breiten Sortiment an Speisen. Besonders empfehlenswert ist in dieser Region, die frischen Fischgerichte zu bestellen, welche es in den vielfältigsten Arten der Zubereitung gibt. Einige Lokale sind so hergerichtet, dass sich der Gast wie auf einem Schiff auf hoher See fühlt, denn neben dem Speisen und Getränken spielt auch der Unterhaltungsfaktor eine große Rolle.

Die Ferienhäuser in Müritz sind deshalb bei den Gästen so beliebt, weil es hier neben dem weichen Strand auch ein Stück Steilküste zu bestaunen gibt. Der Weg vom Badestrand zur Steilküste ist nicht sehr weit, und viele Besucher machen gern einen Strandspaziergang. Eine ausgedehnte Standpromenade lädt die Menschen zum Flanieren ein, wobei ist in regelmäßigen Abständen einige Möglichkeiten gibt, den Durst zu stillen oder etwas zu essen.
Viele Urlauber gehen gern bei Dunkelheit am Strand spazieren, wo um diese Zeit Ruhe eingezogen ist und der Urlaub in Graal Müritz in vollen Zügen genossen werden kann.

Waren

20. Juli 2011

Die Stadt Waren an der Müritz ist ein anerkannter Luftkurort und liegt am nordöstlichen Ufer des größten Sees der Mecklenburger Seenplatte. Genau genommen ist die Müritz sogar der größte deutsche See, muss der Bodensee doch einen gewissen Teil seiner Fläche den Ländern Österreich und Schweiz zugestehen. Von seiner Fläche her ist Waren die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt hat über 21 000 Einwohner, die auf einer beträchtlichen Fläche von mehr als 158 Quadratkilometern leben. Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von ungefähr 133 Einwohnern auf den Quadratkilometer.

Die Stadt Waren wurde um das Jahr 1260 von westfälischen Siedlern in der Nähe einer slawischen Burg gegründet. Bereits im Jahre 1292 wurde ihr das Stadtrecht verliehen und Anfang des 14. Jahrhunderts das Fischereirecht auf der Müritz. Der Dreizigjährige Krieg fügte der Stadt schwere Verwüstungen zu, nachdem in den vorhergehenden Jahrhunderten schon mehrere Brände gewütet hatten. Nachdem Anfang des 19. Jahrhunderts zwischen dem Preußischen Feldherren Blücher und napoleonischen Truppen in und in der Umgebung der Stadt gekämpft wurde, erlebte Waren durch die Kanalisierung des Flusses Elde und den Bau des Bolter Kanales einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zu diesem Aufschwung trug zusätzlich die Anbindung Warens an das deutsche Eisenbahnnetz im Jahre 1879 bei. Im Jahre 1920 war Waren eines der Zentren des von Freikorps gegen die junge Republik geführten Kapp-Putsches. Nach den 2. Weltkrieg nahm die Stadt über 6000 Flüchtlinge aus den östlichen Gebieten des zusammen gebrochenen Deutschen Reiches auf. Die daraufhin ausbrechende Typhus-Epedemie forderte eine große Zahl von Todesopfern. Zusätzlich wurden die Gleise der Bahnstrecke Neustrelitz-Rostock demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion verbracht. Zu DDR-Zeiten erlebte der Tourismus an der Müritz einen zuvor nicht dagewesenen Aufschwung. Dieser Wirtschaftszweig ist auch noch heute die tragende Säule für die wirtschaftliche Stabilität der Stadt. Zusätzlich wurde der Stadtkern liebevoll und aufwändig restauriert, um der Stadt wieder ein freundliches Antlitz zu verleihen, hatte man doch zuvor wichtige historische Teile Warens in frevelhafter Weise einer modernen Verkehrsplanung geopfert.