Archiv für Dezember 2007

Entstehung der Müritzregion

Dienstag, 04. Dezember 2007

Die Müritz ist der grösste See Deutschlands. Es befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern, innerhalb der Mecklenburgschen Seenplatte. Schon in der mittleren Steinzeit wurde das Müritzgebiet von den Sammlern besiedelt. Diese lebten in kleinen Hütten aus Moosen und Flechten. Durch die günstige Lage am Meer, stieg die Siedlingsdichte mit der Zeit. Wenn ursprünglich die Menschen von der Jagd und dem Fischfang lebten, entwickelte sich nun der Ackerbau und die Viehzucht in dem Müritzgebiet. So entstanden kleine Dörfer, direkt an den Seen. Mit der Völkerwanderung im Jahre 300 n. Chr., wanderten in die Region germanische und slawische Völker ein. Zu dieser Zeit erhielt die Region von den Slawn den Namen „Müritz“. Um das Jahr 1150 wurden die Slawen aus dem Gebiet vertrieben. Es wurden weitere Dörfer und Städte gegründet, da sich die Siedlungsdichte immer weiter erhöhte. Während des 30-jährigen Kriegs wurden die meißten dieser Städte und Dörfer zerstört. Viele Bauern wanderten nach Amerika aus. Das ganze Gebiet geriet in eine Kriesensituation, die erst in den 30er Jahren wieder stabil wurde, als Mecklenburg in die Bezirke: Schwerin, Rostock und Neubrandenburg eingeteilt wurde. Nach der Wiedervereinigung ging es bergauf für Müritz, denn der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.